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Die Grundform des Bühnentanzes entstand im 15.Jh. an den ital. Fürstenhöfen. Im 16. Jh. kamen diese Formen an den franz. Hof. Mit der Gründung der königlichen Académie de Danse im Jahre 1661 wurde der Bühnentanz in ein bestimmtes System gebracht, nachdem sich die Ballettmeister zu richten hatten. Dadurch entwickelte sich auch eine gewisse Konkurrenz unter den einzelnen Ballettmeistern in der Erfindung verschiedener Tanzschritte.
Zu dieser Zeit wurde der Stand des Berufstänzers geboren. Die Frauen waren vorerst vom Tanz auf der Bühne noch ausgeschlossen. Erst im Jahre 1681 traten auch Tänzerinnen in Ballettaufführungen auf. Bedeutsam für die Entwicklung des Balletts war auch die Erfindung der Tanzschrift (1699). Neue Grundlagen für das Ballett bildete um die Mitte des 18.Jh. die Verfassung theoretischer Schriften.